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PW DESIGN Werbeagentur Göttingen Neues Gestz für Website Betreibern: Datenschutz ist jetzt Pflicht und ist damit Abmahnfähig.

Datenschutzerklärung: Was sich ändert, was Sie jetzt tun müssen

Neue Regelungen zur Datenschutzerklärung – und fast alle Website-Betreiber sind betroffen. PW DESIGN hat die wichtigsten Fakten zusammengetragen: Sind Sie betroffen? Was müssen Sie nun tun? Was kann passieren? 

8 von 10 Seitenbetreibern stellen auf ihrer Website keine korrekte Datenschutzerklärung bereit – das kann nun teuer werden. Eine fehlende oder fehlerhafte Datenschutzerklärung kann jetzt abgemahnt werden. Gehen Sie kein Risiko ein!

Ist meine Website von der neuen Regelung betroffen?

Höchstwahrscheinlich: JA! Nicht nur Unternehmen und Shop-Betreiber, auch Privatpersonen sind vom neuen Gesetz betroffen: Selbst, wenn keine Kundendaten abgefragt werden, greifen die neuen Regelungen. Der Grund: Im Gesetz wird der Begriff „personenbezogene Daten“ sehr weit gefasst.

Nicht nur offensichtlich persönliche Daten wie Name und E-Mail-Adresse, auch Informationen, die über Google Analytics oder den eingebundenen Facebook-Like-Button übertragen werden, sind laut Gesetz „personenbezogene Daten“. Dazu zählen auch die IP-Adressen der Nutzer, die von Serverlogs gespeichert werden. Aus diesem Grund benötigt selbst eine Domain, die keinen Inhalt anzeigt, eine Datenschutzerklärung. Deshalb gilt für fast alle Website-Betreiber: Kein Risiko eingehen und die Datenschutzerklärung überprüfen!

Was sollte ich jetzt tun?

Sorgen Sie so schnell wie möglich dafür, dass Ihre Website eine korrekte und aktuelle Datenschutzerklärung beinhaltet. Darin müssen Sie Ihre Nutzer genau darüber informieren, welche Daten erhoben werden und was damit geschieht. Nur so können Sie sich vor einer Abmahnung schützen.

Das dürfen Sie bei Ihrer Datenschutzerklärung nicht vergessen:

  • Werden Daten an Dritte weitergegeben?
  • Verwenden Sie Cookies?
  • Werden die IP-Adressen in Server Logs gespeichert?
  • Speichern und verarbeiten Sie Kundendaten?
  • Wird auf Ihrer Website ein Tracker eingesetzt, zum Beispiel Google Analytics?
  • Welche Daten werden bei der Online-Bezahlung erhoben? Was geschieht damit?
  • Versenden Sie einen Newsletter?
  • Verwenden Sie Kontaktformulare?
  • Sind soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter eingebunden?

Diese und weitere Punkte müssen in einer Datenschutzerklärung erfasst werden, wenn die jeweiligen Daten von Ihnen erhoben werden. Sofort-Hilfe für eine Standard-Datenschutzerklärung gibt es direkt bei uns – so eine Standard-Erklärung muss mindestens vorhanden sein! Sprechen Sie uns einfach an.

Was hat sich eigentlich geändert?

Am 24.02.2016 ist das „Gesetz zur Verbesserung der zivilrechtlichen Durchsetzung von verbraucherschützenden Vorschriften des Datenschutzrechts“ in Kraft getreten. Ab sofort können fehlende oder fehlerhafte Datenschutzerklärungen auch wettbewerbsrechtlich von Verbraucherschutzverbänden und Wettbewerbsverbänden abgemahnt werden. Ziel ist es, die Verbraucher vor unseriösen Unternehmen im Netz zu schützen.

Wo gibt es noch mehr Informationen?

Weitere Informationen gibt es hier bei eRecht24.