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Die Regulierung von teilweise monopolistischen Online-Diensten und den Megakonzernen wie Meta, Alphabet, Microsoft etc. dahinter stellt seit Jahren einen großen Diskurs in der Digitalpolitik dar. Nun hat die EU – nach einem Beschluss im Herbst 2021 – im März dieses Jahres den Digital Markets Act auf den Weg gebracht. Dieses Gesetz soll Usern zu mehr Entscheidungsfreiheit verhelfen, den Umgang mit personenbezogenen Daten strenger regulieren und den digitalen Werbemarkt fairer gestalten. Vor allem große Unternehmen und Plattformen müssen mit Einschränkungen rechnen. So ist ein zentraler Punkt des Gesetzes, dass große Messaging-Dienste, allen voran WhatsApp und iMessage, ihre Services interoperabel gestalten müssen. Demnach sollen sie mit vergleichbaren, kleineren Messaging-Diensten kombiniert genutzt werden können. Doch dieser Aspekt besorgt Datenschutzexpert:innen. Denn es besteht die Gefahr, dass Dienste wie WhatsApp unter diesen Voraussetzungen keine umfassende Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mehr bieten können.

Head of WhatsApp betont, dass Digital Markets Act die Sicherheit und den Datenschutz gefährden könnte

Kurz nach Bekanntwerden der Entscheidung der EU bezüglich des neuen Gesetzes meldete sich Will Cathcart, seines Zeichens Head of WhatsApp bei Meta, via Twitter zu Wort. Obwohl er, wie er dabei betonte, die Details des Gesetzes noch nicht kenne, sei er besorgt. Die geplante Interoperabilität von Messaging-Diensten könne die Datensicherheit und Privatsphäre in der EU schwächen.

Haven't seen the details of this yet, but I hope they are extremely thoughtful. Interoperability can have benefits, but if it's not done carefully this could cause a tragic weakening of security and privacy in Europe. https://t.co/mEWgQr3D2Z

— Will Cathcart (@wcathcart) March 25, 2022

Nun berichtet auch Corin Faife bei The Verge, dass es ein Datenschutzproblem im Rahmen der von der EU beschlossenen Interoperabilität geben könnte. Demnach sei es extrem schwierig, vielleicht sogar unmöglich, eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aufrechtzuerhalten, wenn beispielsweise WhatsApp mit kleineren und nicht oder anders verschlüsselten Diensten kombiniert genutzt werden

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Quelle: https://onlinemarketing.de/digitalpolitik/digital-markets-act-bedroht-ende-zu-ende-verschluesselung

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